Fuer iPhone-Nutzer ist AirDrop ein vertrautes Werkzeug: Schnell ein paar Fotos an jemanden in der Naehe senden. Doch bei Events und Treffen stoesst man ueberraschend oft auf Situationen, in denen AirDrop nicht funktioniert.
In diesem Artikel ordnen wir die konkreten Einschraenkungen von AirDrop ein und vergleichen alternative Methoden zum Teilen von Fotos.
Einschraenkungen von AirDrop
AirDrop ist eine hervorragende Funktion, hat aber folgende Einschraenkungen.
- Nur zwischen Apple-Geraeten: Die groesste Einschraenkung. Sender und Empfaenger muessen beide iPhone, iPad oder Mac nutzen. Sobald eine Person ein Android-Smartphone hat, kann sie keine Fotos empfangen
- Nur in Bluetooth/WLAN-Reichweite: AirDrop nutzt Bluetooth und WLAN fuer die Nahbereichskommunikation. Innerhalb von etwa 9 Metern muss man sich befinden -- weiter entfernte Personen kann man nicht erreichen
- Nicht fuer grosse Gruppen geeignet: Bei 10 Personen muss man einzeln senden. Ausserdem muss der Empfaenger AirDrop aktiviert haben
- Empfangseinstellungen blockieren: Viele haben AirDrop aus Sicherheitsgruenden auf "Nur Kontakte" oder "Empfang aus" eingestellt. Man will senden, findet aber den Empfaenger nicht
- Naehe waehrend der Uebertragung erforderlich: Bei vielen Fotos dauert die Uebertragung laenger, und beide muessen in der Naehe bleiben -- mitten auf der Party ein Stoerfaktor
Gaengige Alternativen und ihre Probleme
Wenn AirDrop nicht funktioniert, probieren viele folgende Methoden, die aber alle ihre Tuecken haben.
Per E-Mail senden
- Anhangslimit (meistens ca. 25 MB) -- wenige hochaufloesende Fotos reichen bereits aus
- Viele Fotos aufgeteilt in mehreren E-Mails zu senden, ist muehsam
- Die E-Mail-Adresse des Empfaengers muss bekannt sein
Chat-Apps wie WhatsApp
- Starker Qualitaetsverlust durch automatische Komprimierung. Die Originalqualitaet geht verloren
- Massenhaft Fotos im Gruppenchat lassen andere Nachrichten untergehen
- Alle muessen dieselbe Chat-App nutzen
Cloud-Speicher wie Google Drive oder iCloud
- Empfaenger benoetigen ebenfalls ein Google- oder Apple-Konto
- Die Bedienung kann fuer technisch weniger versierte Personen schwierig sein
- Upload-Volumen belastet den persoenlichen Speicherplatz
Browserbasiertes Foto-Sharing als Alternative
Das gemeinsame Problem aller genannten Methoden: Man muss vom Gegenueber etwas verlangen -- dieselbe App, dasselbe Betriebssystem, ein Konto beim selben Dienst.
Ein browserbasierter Foto-Sharing-Dienst loest all diese Probleme. Mit nur einem URL-Zugriff koennen Fotos angesehen und hochgeladen werden -- unabhaengig vom Geraet, Betriebssystem oder installierten Apps.
Alles, was man braucht, ist ein Smartphone und eine Internetverbindung -- und das hat heutzutage praktisch jeder.
PicTomo: Unabhaengig von OS, Entfernung und Konto
PicTomo ist genau dieser browserbasierte Foto-Sharing-Dienst. So funktioniert es konkret:
- OS-unabhaengig: iPhone, Android, PC, Tablet -- jedes Geraet mit Browser wird unterstuetzt. Kein "Hast du ein iPhone?" noetig
- Entfernungsunabhaengig: Per URL-Sharing koennen auch Personen am anderen Ende der Welt Fotos teilen. Selbst Abwesende sehen die Fotos in Echtzeit
- Kein Konto noetig: Keine Registrierung erforderlich. QR-Code scannen oder URL antippen -- sofortiger Zugang zum Album
- Hohe Qualitaet: Bis zu 4K (4096px) ohne automatische Komprimierung wie bei Chat-Apps
Die Nutzung ist denkbar einfach
1. Album auf PicTomo erstellen (in 10 Sekunden erledigt)
2. QR-Code oder URL an die Teilnehmer weitergeben
3. Teilnehmer scannen den QR-Code und laden Fotos im Browser hoch
4. Alle Fotos sammeln sich in einem Album
Kein einzelnes Versenden wie bei AirDrop -- alle koennen gleichzeitig hochladen.
AirDrop und Sharing-Dienst richtig kombinieren
AirDrop ist nicht komplett ueberfluessig. Es kommt auf die richtige Situation an.
- AirDrop geeignet: Wenn man der Person neben sich ein paar Fotos senden moechte -- 1-zu-1, iPhone-zu-iPhone, AirDrop aktiviert. Dann ist es am bequemsten
- Sharing-Dienst geeignet: Ab 3 Personen, bei gemischten Android/iPhone-Gruppen, bei entfernten Personen oder vielen Fotos
Fuer Event-Fotos ist es am effizientesten, von Anfang an einen Sharing-Dienst zu nutzen. Man muss sich keine Gedanken ueber die Geraete der Teilnehmer machen und vermeidet das frustrierende "AirDrop hat nicht geklappt".
Zusammenfassung
AirDrop ist praktisch, funktioniert aber nur unter bestimmten Bedingungen: Apple-Geraete, kurze Distanz, kleine Gruppe. Fuer Event- und Gruppen-Foto-Sharing eignet sich ein browserbasierter Dienst ohne OS-, Entfernungs- oder Personenzahl-Beschraenkungen.
Beim naechsten Gruppen-Foto-Sharing erstellen Sie einfach ein PicTomo-Album, bevor AirDrop-Probleme auftreten. Ein QR-Code genuegt, und alle koennen sofort Fotos hochladen und ansehen -- unabhaengig vom Geraet.